2015/16: 1001 - die Therapie

2014/15 Frank Wedekind: Frühlings Erwachen

Plakat
Melchior mit Musikern
Moritz mit Mädchen
Wendla mit Mutter
Tanzprobe

Körperliches Sprechen und tänzerisches Ausdrücken – Tanz- und Körpertraining am Wilhelmi-Gymnasium

Für den Schauspieler ist nicht nur die Sprache Ausdrucksmedium sondern vor allem der Körper. Mimik, Gestik und eine bewusste Körpersprache sind sein wichtigstes Handwerkszeug.

Das Projekt für das Schuljahr 2014/15 ist Wedekinds Frühlings Erwachen (Untertitel „Eine Kindertragödie“). Es ist ein 1891 erschienenes gesellschaftskritisches Drama. Das Stück erzählt die Geschichte mehrerer Jugendlicher, deren erwachende sexuelle Neugierde auf die gesellschaftlich zementierten Prüderie ihrer Eltern und Lehrer prallt und deren sich ausdehnendes Selbstbewusstsein von den verhärteten tradierten Normen der Erwachsenwelt eingeschnürt wird.

Für unser Theaterprojekt hat Vera Finck den professionellen Balletttänzer Juan Pablo Corro Campos eingeladen, der mit uns zwei Stunden intensiv trainierte. Er zeigte uns Wege auf, mittels tänzerischer Elemente darstellerisch schwierige Situationen zu abstrahieren. Einige Szenen sollen deshalb choreographisch umgesetzt werden.

„Das Training mit Pablo war anstrengend. Aber vor allem war es intensiv und wir hatten wir sehr viel Spaß mit diesem wunderbaren Menschen, der uns alle sehr belebt hat“. (Vera Finck)

Juan Pablo Corro Campos erlangte 2005 seinen Abschluss in Performance, Choreografie und Tanzpädagogik an der Espiral Tanzschule der Universität Akademie Humanismus Cristiano, Chile.
Bei Meister Patricio Bunster studierte er die Technik von Jooss und Leeder.
Bis 2009 absolvierte er eine Yogalehrerausbildung an der Chilenischen Akademie für Yoga.
In Chile arbeitete er mit folgenden Tanzkompanien zusammen: Espiral Kompanie, Abundanza, Catedral Kollektiv, Otux, Agua-Sacra, Alambre Kompanie, etc.
In Deutschland war er an kleinen Produktionen des Unterwegstheater, des ArtOrt012 (Heidelberg), dem Nostos Tanztheater “Love Un_Limited“, des Tig7 (Mannheim), der Galerie Klausenpfad etc. beteiligt.
Seit Mai 2014 arbeitet Juan an der Musikschule der Stadt Bruchsal und leitet Workshops im Raum Mannheim/Heidelberg.

Der Revisor (2013/14)

Plakat: Rhinusan Navakumaran

Maria Stuart (2012/13)

Elisabeth I., die Königin von England, steht unter großem Druck. Sie soll nicht nur endlich heiraten, sondern vor allem das Problem "aus der Welt schaffen", das ihr Volk und ihren Staatsrat am meisten beschäftigt: Maria Stuart, die schottische Königin, die vor Jahren in England um Asyl bat und seitdem gefangen gehalten wird. Angeblich war sie am Mord ihres letzten Ehemannes beteiligt, aber ist das der einzige Grund für ihre Festnahme? Darf England überhaupt über sie richten? Und hat Maria vielleicht größeren Anspruch auf den englischen Thron als Elisabeth? Gefangen im protestantischen England zieht die katholische Stuart außerdem fanatische Katholiken und Attentäter ins Land: Elisabeth ist in Gefahr. England trägt sie zur Hinrichtung von Maria, doch Elisabeth hat Angst, ihren guten Ruf zu verlieren.

Wie wird sich Elisabeth entscheiden? Kann Maria noch gerettet werden? Warum setzt Elisabeths größter Vertrauter, Lord Leicester, sich plötzlich für Marias Leben ein?

Zwei Frauen umgeben und getrieben von Angst, Hass, Rache, Eifersucht, Intrigen und dem Wunsch nach Liebe.

 

Quelle: Rüter, Beate: "Maria Stuart. Battle of the Queen", deutscher theaterverlag, S.3

 

 

Plakat:

 

 

Premiere: 04.05.13

Maske
Sir Paulet, Sir Mortimer, Maria Stuart und Hanna
Lord Leicester, Elisabeth I. und Franzosen
Lord Leicester, Sir Mortimer und Sir Paulet
Graf Shrewsbury, Elisabeth I. und Davison
After Show Party

 

 

Die letzten Proben:

Sir Mortimer und Lord Leicester
Elisabeth I. und Lord Leicester
Sir Mortimer und Maria Stuart

 

 

Bilder vom Probenwochenende

Lord Leicester, Sir Mortimer, Lord Burleigh und Sir Paulet
Lord Leicester, Elisabeth I. und Graf Shrewsbury
Technik
Elisabeth und Lord Leicester

 

 

Die ersten Bilder von den Proben:

Maria Stuart
Maria Stuart
Lord Burleigh, Graf Shrewsbury und Lord Leicester

Lysistrata (2012)

RNZ 21.5.2012
Dernière
Fotos: Kissenbeck

Lysistrata gehört zu den bekanntesten Komödien des griechischen Dichters Aristophanes. Sie wurde von ihm 411 v. Chr. im zwanzigsten Jahr des Peleponesischen Krieges zur Aufführung gebracht. Lysistrata ist das dritte der pazifistischen Stücke des Aristophanes, die den Krieg zum Thema haben.

Das Stück thematisiert den Kampf der Frauen Athens und Spartas gegen die Männer, die sie als Verursacher von Krieg und den damit verbundenen Leiden ausgemacht haben. Sie verschwören sich um den Frieden zu erzwingen. Ihr Plan beruht auf drei Trümpfen: der materiellen und sexuellen Erpressung und der überlegenen Vernunft. So besetzen sie unter Führung der Titelheldin Lysistrata die Akropolis, annektieren damit den Staatsschatz und verweigern sich fortan sexuell gegenüber ihren Gatten. In Sparta wird durch Lampito ähnliches veranlasst. Nach einigen Verwicklungen und Rückschritten - mehrfach versuchen liebestolle Frauen, die Burg in Richtung der Männer zu verlassen, oder die erbosten Herren, selbige zu erstürmen - führt der Liebesentzug tatsächlich zum Erfolg: Die Männer schließen Frieden.



Fabian Zimmermann
Probenwochenende in Zuzenhausen

In love with Shakespeare (2011)

Uta Kissenbeck

Marlene Skala kollagiert in ihrem Stück „In Love – with Shakespeare“ vier Liebesszenen aus Shakespeares Komödien „Ein Sommernachtstraum“, „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Wie es euch gefällt“ und „Was ihr wollt“. Bekannte Rollenklischees werden vorgeführt und aufgebrochen; die Paare führen unterschiedliche Auffassungen von Liebe vor, die im Verlauf des Stückes entwickelt, erörtert und zum Teil verworfen werden.

Im Liebewirrwarr scheint nichts mehr eindeutig – weder Gefühle noch Identitäten: So schlüpft hier eine Frau zur vermeintlich unverbindlicheren Annäherung an den Geliebten in eine Männerrolle, da treibt eine taffe Frau ihren Macho-Liebsten mit einer auf die Spitze getriebenen Gluckenhaftigkeit fast in den Wahnsinn.

Was ist echt? Was vorgetäuscht? Es entsteht ein Spiel um Wahrhaftigkeit und Illusion und um die Fehlbarkeit der eigenen Wahrnehmung.



Herstellung Bühnenbild
Probenwochenende in Epfenbach
Schlussbild